Masterplan Stand 2017 Gartenstadt Karlshorst (c) Klaus Theo Brenner STADTARCHITEKTUR

Masterplan / Städtebauliches Konzept

Das vom Architekturbüro Klaus Theo Brenner STADTARCHITEKTUR entwickelte städtebauliche Konzept für den südlichen Teil der Gartenstadt Karlshorst umfasst die Bereiche der Bebauungspläne XVII-50aba und XVII-50abb. Es sieht im Wesentlichen vor, die seit vielen Jahren brachliegende innerstädtische Fläche zu reaktivieren und zu einem attraktiven Wohnquartier mit aktuell gut 900 Wohneinheiten zu entwickeln. Das Konzept greift dabei Strukturen außerhalb des Plangebiets auf und folgt der Idee der Gartenstadt. Also durchaus städtisch in der Anlage, aber moderat im Maßstab und mit viel Grün.

Das vorgesehene Blockraster lässt längliche, rechtwinklige Baublöcke entstehen, welche sich für eine kleinteilige Parzellierung für eine Einfamilienhausbebauung bzw. für Geschosswohnungsbau mit rückwärtigen Hofbereichen eignet. Im Wesentlichen orientiert sich das städtebauliche Konzept an der umgebenden Bebauung, indem es relativ geschlossene und dichte Strukturen im Norden/Nordwesten und offene aufgelockerte Strukturen im Süden und Osten vorsieht. Dies spiegelt auch die vorgesehene Geschossigkeit wieder, die zwischen zwei und vier Vollgeschossen variiert.

Das Konzept berücksichtigt zudem die vorhandenen Besonderheiten und Qualitäten im Plangebiet wie die denkmalgeschützten Gebäude (ehemaligen Flugzeughallen) sowie das schützenswerte Biotop (den sogenannten Pionierteich), der in eine öffentliche Parkanlage integriert werden soll. Durch die Herausnahme des Grundstücks der Russischen Föderation aus dem Plangebiet ist allerdings eine vollständige Sicherung der Konzeption alleine durch den Bebauungsplan XVII-50aba nicht mehr möglich. Insbesondere kann der geplante zentrale Stadtplatz, der südlich an das Museumsgrundstück angrenzen soll, gegenwärtig nur in Ansätzen gesichert werden. Die Umsetzung des Stadtplatzes und der angrenzenden südlichen Bebauung soll in einem gesonderten Bebauungsplanverfahren erfolgen.