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Masteplan für die Gartenstadt Karlshorst (c) Klaus Theo Brenner STADTARCHITEKTUR

Die Gartenstadt Karlshorst

Das von  Klaus Theo Brenner STADTARCHITEKTUR entwickelte Konzept der Gartenstadt Karlshorst stellt in Erweiterung eines gewachsenen grünen Stadtviertels und um bestehende Baudenkmäler herum das Idealbild einer Gartenstadt dar, soweit es sich um deren bauliche und räumliche Charaktereigenschaften handelt: Häuser mit Vorgärten begrenzen den öffentlichen Straßenraum, der durch markante Straßenkreuzungen, Plätze und öffentliche Grünflächen akzentuiert wird. Eine ganze Palette von unterschiedlichen Haustypen, unterschiedlicher Form und Größe wird den verschiedenen Vierteln der Gartenstadt zugeordnet. Bei aller Vielfalt wird im Ganzen eine gewisse Harmonie und Einheit angestrebt, z.B. in Bezug auf die Farben und alle verwendeten Materialien bis zur Gestaltung der Vorgärten (die Gestaltung der privaten Gärten hinter den Häusern liegt in der Hand der Hauseigentümer).

Die Gartenstadt Karlshorst gliedert sich in drei Stadtteile: Im Norden das Quartier Am Biesenhorster Sand mit dem klassizistischen Bunker, dieses Quartier grenzt direkt an das Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Biesenhorster Sand“ an. Südlich davon liegt um den neuen Stadtgarten herum das Quartier Am Stadtgarten (einschl. der ehemaligen Pionierschule, die unter Denkmalschutz steht), welches mit dem Deutsch-Russischen Museum abschließt und zum Quartier An der Promenade überleitet. Dessen Hauptachse, die so genannte Promenade, führt an den denkmalgeschützten, ehemaligen Flugzeughallen entlang und schließt im Süden mit der Straße Wiesengrund ab.

In der Mitte des neuen Stadtviertels, im Bereich des Deutsch-Russischen Museums, liegt der Hauptzugang zur Gartenstadt mit einem öffentlichen Platz, an dem das Quartierszentrum (mit Läden und Büros) liegt. Dieser Platz bildet den Stadteingang sowohl in Richtung Nordosten ins Quartier Am Stadtgarten, wie auch in Richtung Süden ins Quartier An der Promenade.

Der 2012 durch Klaus Theo Brenner erarbeitete Masterplan stellt die Grundlage der verschiedenen aus dem Bebauungsplan XVII-50 entstandenen Bebauungsplanteile und schafft die planungsrechlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des städtebaulichen Konzepts. Darin werden sämtliche Gebäudetypen, die öffentlichen Räume und Freiflächen festgelegt; der Masterplan dokumentiert städtebaulich und architektonisch die Übereinkunft zwischen Stadt, Bauherr und Architekten.