Galerie der Haustypen (c) Klaus Theo Brenner STADTARCHITEKTUR

 

Sieben Gestaltungsregeln

Bei aller Vielfalt an Haus- und Dachformen geht es immer um die Harmonie im Ganzen, um eine sichtbare Form von „Gemeinschaftlichkeit“, die unter anderem verhindern soll, dass die jeweils eigene Investition wegen minderwertiger Architekturen in der Nachbarschaft ihren Wert auf Dauer verliert. Das Gegenteil ist beabsichtigt: Nachhaltigkeit und Wertzuwachs für das einzelne Haus durch dessen Einbindung in ein qualitätsvolles Stadtviertel. Dieses zeichnet sich aus durch energetische Optimierung in allen Bauteilen und folgt bestimmten Regeln und Ausführungsstandards. Diese werden in sieben Punkten festgelegt:

  1. Eine bei allen Variationen verwandte Architektursprache für alle Häuser mit Dach (in unterschiedlichen Spielarten), Sockel und stehenden Fensterformaten (Variationen dazu sind quartiersspezifisch denkbar).
  2. Verdeckte Dachrinnen und ein markant gestalteter Dachübergang, passend zu sämtlichen Dachtypen.
  3. Eine für jedes Viertel einheitliche, helle Putzfarbe, die zwischen Beige- und Ockertönen variiert. Eine individuelle Färbung der Fensterfaschen mit roten, grünen, blauen und gelben Tönen kennzeichnet jedes Haus auf der Straßenseite auf Grundlage eines ausgewogenen Farbkatalogs. Ähnliche Merkmale von Individualität werden quartiersspezifisch entwickelt.
  4. Eine einheitliche Dachziegelfarbe (passend zur Wand- und Sockelfarbe) für jedes Viertel mit hochwertigen Dachziegeln.
  5. Ein hochwertiger Fassadenklinker im Sockel, Eingangsbereich und an den Garagen in, auf den Putz und die Dachdeckung exakt abgestimmter Färbung.
  6. Einheitlich gefärbte Holzfenster (mit Fensterbänken aus Sichtbetonfertigteilen), Eingangstüren und Garagentore, deren Farbe auf die anderen Fassadenmaterialien abgestimmt ist.
  7. Eine einheitliche Gestaltung der Vorgärten mit Hecke und Gartentor.